Der legendäre MERKUR Disc bestach durch sein markantes Design: Eine tiefrote Spielscheibe, eingefasst in einen edlen goldenen Rahmen. Dieser elegante Look machte den Klassiker so beliebt und sorgte bei den Spielern für eine völlig neue, faszinierende Erfahrung. Allein von der ersten Generation wurden beeindruckende 40.000 Stück verkauft, womit der Disc die deutsche Gaming-Landschaft der 80er Jahre maßgeblicher prägte als jedes andere Gerät.MERKUR Disc: rubinrote Spielscheibe und goldener Rahmen – in diesem eleganten Gewand kam dieser beliebte Klassiker daher und brachte Spielgästen mit seiner ungewöhnlichen Aufmachung viel Freude am Spiel. Ganze 40.000 Mal wurde alleine die erste Version dieses Automaten verkauft und damit prägte der MERKUR Disc die Automaten-Landschaft der 1980er Jahre in Deutschland wie kein anderer.
Sein großes Debüt feierte der MERKUR Disc 1984 auf der IMA, der Internationalen Fachausstellung für Unterhaltungs- und Warenautomaten, bevor er kurz darauf in ganz Deutschland Einzug hielt. Das Besondere an diesem Modell war die technische Umsetzung als Scheibengerät, was eine bewusste Abkehr von den klassischen Walzensystemen darstellte, die adp Gauselmann bis dahin genutzt hatte.
Die allererste Version des MERKUR Disc bot ein Feature, das die späteren Modelle nicht mehr in diesem Maße hatten: eine Risikoleiter, die den Spielern bis zu 100 Freispiele ermöglichen konnte. Wegen dieses speziellen Vorteils wird dieses Modell unter Kennern liebevoll als „100er Disc“ bezeichnet. Spätere Ableger wie der MERKUR Disc Olympia, der Disc 2000 oder die Disco Disc waren hingegen auf 50 Freispiele limitiert und erschienen in verschiedenen anderen Farben.