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Wie funktioniert Black Jack?

Split, Box und Super Pairs: Wer da den Überblick verliert, ist hier genau richtig. Wir erklären euch Schritt für Schritt die Black Jack Regeln!

ca. 3 Min.
Wie funktioniert Black Jack?

Der absolute Favorit unter den Kartenspielen

Wenn man an Casinos denkt, kommt man an Black Jack nicht vorbei; es ist wohl das am häufigsten angebotene und gespielte Spiel in den Spielbanken. Seine Wurzeln hat es im französischen „Vingt-et-un“, weshalb es oft auch einfach als „21“ oder „17+4“ bezeichnet wird. Was das Spiel so attraktiv macht, ist die Kombination aus leicht zu verstehenden Regeln und einer spannenden Vielfalt an Spielmöglichkeiten.

Damit ihr beim nächsten Casino-Besuch nicht verloren wirkt und genau wisst, was zu tun ist, haben wir hier einen umfassenden Guide zusammengestellt. Wir erklären euch die Regeln von Black Jack und geben euch alle wichtigen Insider-Infos mit auf den Weg.

Black Jack kurz erklärt: Worauf kommt es eigentlich an?

Das Ziel beim Black Jack ist simpel: Ihr müsst mit euren Karten eine höhere Punktzahl erreichen als der Croupier. Die magische Grenze ist dabei die 21 – wer diesen Wert überschreitet, hat leider sofort verloren.

Die Punkte werden so gezählt: Asse können je nach Situation als 1 oder 11 gewertet werden, alle Bildkarten zählen zehn Punkte, und die Zahlenkarten entsprechen einfach ihrem aufgedruckten Wert. In der Regel kommen sechs Kartendecks zu einem Spiel, also insgesamt 312 Karten. Jetzt seid ihr mit den Basics vertraut und bereit für die erste Runde!

Aufbau eines Black-Jack-Tisches

Vogelperspektive auf das Black-Jack-Geschehen in Dortmund bei strahlendem Sonnenschein

Am Tisch gibt es die sogenannte „Box“, an der die aktiven Spieler sitzen, sowie separate Felder für Zuschauer bzw. passive Spieler. Pro Tisch treten maximal sieben aktive Personen gegen die Bank an. Interessanterweise können auch Personen, die selbst nicht aktiv spielen, mitmachen, indem sie auf den Erfolg eines Box-Inhabers wetten.

Wer an einer Box sitzt, kann zusätzlich auf „Super Pairs“ setzen. Hierbei geht es um eine Nebenwette auf die ersten beiden Karten: Erwischt man ein Paar, wird der Gewinn sofort ausgezahlt, ohne dass das eigentliche Spiel unterbrochen wird.

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Zeigt die Bank als erste Karte ein Ass, bietet sich dem Spieler die Option einer Versicherung (Insurance). Man setzt die Hälfte seines Einsatzes darauf, dass die Bank einen Black Jack hat. Geht die Wette auf, wird sie 2:1 ausgezahlt; ansonsten verfällt der Versicherungsbetrag.

Zudem gibt es die Super Jack-Felder. Hier kann jeder am Tisch – unabhängig von der Box – mit einem kleinen Zusatzeinsatz (mindestens so hoch wie der Tischmindesteinsatz) auf die Karten der Bank wetten.

Der Spielablauf

Sobald alle Einsätze in den Boxen platziert sind, verteilt der Dealer die Karten im Uhrzeigersinn und offen. Jeder Spieler und die Bank erhalten zunächst eine Karte, danach folgt eine zweite Karte für die Spieler. Wer noch nicht zufrieden ist, fordert mit dem Wort „Karte“ weitere Karten an. Mit „Rest“ signalisiert man hingegen, dass man mit seinem Blatt zufrieden ist und keine weitere Karte möchte.

Wer beim Ziehen die 21 überschreitet, hat sich „überkauft“ – in diesem Fall gewinnt die Bank sofort den Einsatz. Erst nachdem alle Spieler an der Reihe waren, zieht der Dealer für die Bank Karten. Er muss zwingend ziehen, bis er mindestens 17 Punkte erreicht hat; ab 17 muss er aufhören.

Wichtige Fachbegriffe rund um Black Jack

Ein „Split“ (Teilen) ist möglich, wenn die ersten beiden Karten denselben Wert haben, wie etwa zwei Achten oder zwei Damen. Der Spieler teilt sein Blatt dann in zwei separate Hände auf, wobei für die zweite Hand ein gleich hoher Zusatzeinsatz geleistet werden muss.

Es gibt jedoch eine Sonderregel für Asse: Wer zwei Asse splittet, bekommt auf jede Hand nur eine einzige weitere Karte. Zudem zählt ein geteiltes Ass nicht mehr als Black Jack, sondern lediglich als 21. Sobald ein Split erfolgt ist, können auch die passiven Spieler an dieser Variante teilnehmen.

Hat man mit den ersten zwei Karten einen Wert von 9, 10 oder 11, kann man den Einsatz verdoppeln (Double Down). Der Haken dabei: Man erhält danach nur noch genau eine einzige Karte.

Zusatzwette \"Super Pairs\"

Bei der Nebenwette „Super Pairs“ setzt man auf die Kombination der ersten zwei Karten. Dabei wird zwischen verschiedenen Paar-Typen unterschieden:

Super Pairs: Paar aus Herz sieben

Identical Pairs: Man erhält zwei Karten des exakt gleichen Wertes und der gleichen Farbe (z. B. zwei Herz-Neunen).Identical Pairs: Du ziehst ein Paar aus gleichen Spielfarben, z. B. zweimal die Herz neun

Colored Pairs: Man zieht ein Paar mit gleicher Farbe, aber unterschiedlichem Wert (z. B. ein rotes Karo-Ass und ein roter Karo-König).Colored Pairs: Du ziehst ein Paar aus ungleichen roten oder schwarzen Spielfarben, z. B. Kreuz Ass und Karo König

Mixed Pairs: Man erhält zwei Karten des gleichen Wertes, aber in unterschiedlichen Farben (z. B. Herz-Zehn und Pik-Zehn).Mixed Pairs: Du ziehst ein Paar aus ungleichen gemischten Spielfarben, z. B. Herz zehn und Pik zehn.

Zusatzwette \"Super Jack\"

Über die Super Jack-Felder könnt ihr zusätzlich mit dem Tischminimum auf den Ausgang der Bankkarten wetten.

Super Jack: Die Bank erzielt einen Black Jack in der Farbe Herz (z. B. Herz-Ass und Herz-Dame).Super Jack: Die Bank zieht Black Jack in der Spielfarbe Herz, z. B. Herz Ass und Herz Dame.

Gold Jack: Die Bank hat einen Black Jack in einer einheitlichen Farbe (z. B. Kreuz-Ass und Kreuz-Zehn).Gold Jack: Die Bank zieht Black Jack in einer Spielfarbe, z. B. Kreuz Ass und Kreuz zehn.

Silver Jack: Die Bank erzielt einen Black Jack mit gemischten Farben (z. B. Pik-Ass und Karo-König).Silver Jack: die Bank zieht Black Jack, z. B. Pik Ass und Karo König.

Bust: Die Bank überkauft sich und überschreitet die 21 (z. B. Herz-Zehn, Karo-Fünf und Kreuz-Sieben).Bust: Die Bank überkauft sich, z. B. Herz zehn, Karo fünf und Kreuz sieben.

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