Historie_Spielhalle-70er Jahre

50 Jahre MERKUR Casino: 1984-1993

Blicke mit uns zurück auf 50 Jahre Freude am Spiel.

ca. 3 Min.
50 Jahre MERKUR Casino: 1984-1993

Das zweite Jahrzehnt

Paul Gauselmann

„Moderne Spielstätten, wie die MERKUR-SPIELOTHEK, haben das Erlebnis an münzbetriebenen Geräten auf ein neues Niveau gehoben. Unser Angebot ist so vielfältig wie einzigartig: Von japanischen Videospielen über legendäre Flipper aus Chicago und realitätsnahe Flug- sowie Fahrsimulatoren bis hin zu Billard, Snooker und den innovativen Geldspielgeräten aus der Gauselmann-Entwicklung. Mit insgesamt 13.000 Spielen aus der ganzen Welt bieten wir eine unvergleichliche Vielfalt. Es ist diese Kombination aus erstklassiger Technik, einem engagierten Team und einer besonderen Atmosphäre, die die Spielothek bundesweit zu einer bekannten Adresse gemacht hat.“

Paul Gauselmann

SPIELSTÄTTEN UND AMBIENTE

Im Innenraum prägten lange Zeit die charakteristischen Ringraster-Decken und Dekorationen aus Sisal das Erscheinungsbild. Im Außenbereich wurde die Wiedererkennbarkeit durch den markanten MERKUR-SPIELOTHEK-Schriftzug auf blauem Grund sichergestellt.

Um die Außenwerbung der Filialen flexibel zu gestalten, entwickelte Paul Gauselmann spezielle Posterrahmen mit Folienbezug. Dies ermöglichte es, Werbeinhalte schnell und unkompliziert zu aktualisieren, was die Basis für effektive Verkaufsförderungs-Aktionen (VKF) bildete.

Logoentwicklung_MERKUR

1/2 Die visuelle Evolution des MERKUR-Logos im Zeitraum von 1974 bis 1993.Die Entwicklung des MERKUR Logos von 1974-1993.

Foto der Oster-Fenstergestaltung von 1992 (Kopie)

2/2 Ein Einblick in die Oster-Dekoration der Fenster einer MERKUR SPIELHALLE im Jahr 1992.Fenstergestaltung einer MERKUR SPIELHALLE Ostern 1992.

MITARBEITER UND SERVICE

Farben der Zeit: Die erste verbindliche Dienstkleidung wurde in einem markanten Lila eingeführt.

Ab dem Jahr 1987 wurde die Ausbildung für alle neuen Filialleiter und deren Stellvertreter (FLV) vereinheitlicht. Während die theoretischen und administrativen Grundlagen primär im Schulungszentrum in Trier vermittelt wurden, fand die praktische Einarbeitung direkt in der MERKUR-SPIELOTHEK in Kassel I statt.

Im Jahr 1989 führte Michael Gauselmann eine neue Motivation für die Filialleitungen ein: den ersten Dienstwagen. Der Auftakt erfolgte auf der Filialleiter-Tagung in Espelkamp mit der Übergabe der ersten 25 Ford Fiesta. In den darauffolgenden Quartalen wurden jeweils weitere 25 Fahrzeuge übergeben, bis schlussendlich jeder Filialleiter einen eigenen Wagen besaß.

Im zweiten Jahrzehnt wurde die manuelle Dokumentation von Kundenreklamationen und technischen Defekten durch moderne Handhelds ersetzt, mit denen Techniker Daten nun mobil erfassen konnten. Gegen Ende der 80er Jahre wurde zudem der Strategiekreis ins Leben gerufen. In dieser Gruppe von bis zu 20 Personen – vom Techniker über die Filial- und Abteilungsleitung bis hin zur Geschäftsführung – wurden Konzepte für die künftige Ausrichtung des Unternehmens entwickelt, woraus unter anderem das Leitbild der CASINO MERKUR-SPIELOTHEK hervorging.
Ende der 1980er Jahre wird der Strategiekreis ins Leben gerufen. Er umfasst vom Techniker und der Filialleitung über den Abteilungsleiter bis hin zum Geschäftsführer bis zu 20 Personen, die Vorschläge für die strategische Ausrichtung des Unternehmens entwerfen. Zu den Entwicklungen des Strategiekreises gehört unter anderem das Leitbild von CASINO MERKUR-SPIELOTHEK.

Seit 1992 erfolgt die Aus- und Weiterbildung der Filialleitungen im eigenen Schulungszentrum von CASINO MERKUR-SPIELOTHEK, welches zu dieser Zeit am Alten Markt in Lübbecke ansässig war.

Konzeption Filiale

Ein Austausch zwischen Paul und Michael Gauselmann: Das Konzept für die Filialen wurde bis ins kleinste Detail akribisch geplant.

SPIELGERÄTE 1984-1993

1984 bereicherte der „Saturn Venus Gold“ als neues Highlight aus dem Hause Gauselmann das Sortiment. Zu diesem Zeitpunkt verschob sich der Fokus in der Aufstellung der Geräte immer stärker in Richtung der Geldspielautomaten.

1986 präsentierte Paul Gauselmann eine Innovation: ein Geldspielgerät mit Kartenwendetechnik. Die Inspiration dazu fand er während einer Wartezeit am Flughafen, als er die beweglichen Blätter der Fluganzeigetafeln beobachtete. Das erste Gerät dieser Art wurde passend zum Skatspiel „Grand Hand“ benannt. Später, im Jahr 1988, folgte mit dem „Multi Multi“ der erste Automat, der einen Doppelsprung auf der Risikoleiter ermöglichte.

Mitte der 80er Jahre kamen die sogenannten Punktspielgeräte auf den Markt. Der Clou dabei: Wer genügend Gewinnpunkte sammelte, konnte sein Spiel ohne weiteren Münzeinwurf verlängern. Besonders populär war hierbei das „Merkur Full House“, welches später unter dem Namen „Merkur Herz As“ bekannt wurde.

Mit dem „Merkur Kreuz As“ wurde das erste Geldspielgerät mit integriertem Bildschirm eingeführt. Zudem stieß das Sportschützengerät „Kimme + Korn“, das 1993 auf der IMA (Internationalen Fachmesse für Unterhaltungs- und Warenautomaten) vorgestellt wurde, in den Spielstätten auf große Begeisterung.
Das auf der Internationalen Fachmesse Unterhaltungs- und Warenautomaten (IMA) 1993 vorgestellte Sportschützengerät „Kimme + Korn“ kommt auch in den Spielstätten gut an.


Saturn Venus Gold - 1984

1/5 1984: Saturn Venus Gold

Venus Multi

2/5 1985: Venus Multi

1985_Kreuz As

3/5 1985: Der Kreuz As

Grand Hand

4/5 1986: Grand Hand

Herz As

5/5 1987: Herz As

MERKUR INTERNATIONAL

Der Weg von Espelkamp in die Welt: Die Expansion der MERKUR-SPIELOTHEKEN führte ins Ausland. Den Anfang machte 1986 ein internationales Entertainmentcenter in Amsterdam, gefolgt von weiteren Standorten in Europa. Um dieses internationale Wachstum strategisch zu steuern, wurde 2006 die MERKUR CASINO GmbH gegründet.

Auch international setzte man auf die bewährte Erfolgsformel: professionell geschultes Personal, ein stilvolles Ambiente und modernste Technik. Die ersten internationalen Center orientierten sich optisch an den deutschen Filialen und waren ebenfalls mit orangefarbenen Deckenringen und Sisalwänden ausgestattet.

Ein ständiger Begleiter ist die freundliche MERKUR Sonne. Die Kombination aus exzellentem Service, ansprechendem Ambiente und hochwertigen Produkten ist bis heute das Rezept für den Erfolg in ganz Europa, wobei das Angebot geschickt an die lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse angepasst wird. MERKUR Sonne . Service - Ambiente - Produkte: So lautet bis heute das Erfolgsrezept auch im europäischen Ausland, wobei das Angebot individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen lokalen Märkte zugeschnitten wird.

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1/7 Der Ursprung der internationalen Expansion: Die erste MERKUR-Filiale in Amsterdam.Der erste Standort der ersten internationalen MERKUR Filiale: Amsterdam

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2/7 Ansicht der Amsterdamer Filiale nach ihrem Umzug.Die Filiale in Amsterdam nach dem Umzug.

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3/7 Ein Blick in die Innenräume der Filiale in Amsterdam.So sieht es in der Filiale in Amsterdam aus.

Rotterdamm-2

4/7 Impressionen aus dem Inneren der Filiale in Rotterdam.Das Innere der Filiale in Rotterdam.

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5/7 Die Expansion führte auch nach Mallorca, wo eine Filiale eröffnet wurde.Auch eine Filiale auf Mallorca wurde eröffnet.

Madrid-2

6/7 Auch auf dem spanischen Festland wurde ausgebaut – hier ein Blick nach Madrid.Auch auf dem spanischen Festland wurde die Expansion vorangetrieben: Hier in Madrid.

Prag-1

7/7 In Prag ist die MERKUR Spielhalle ebenfalls vertreten.Prag hat auch eine MERKUR Spielhalle.

Wussten Sie schon?

  • 1985 wurde der Alkoholausschank in gewerblichen Spielstätten zunächst auf freiwilliger Basis und später gesetzlich untersagt. In den MERKUR-SPIELOTHEKEN war Alkohol jedoch schon immer tabu – auch vor 1985 –, da das Spielvergnügen mit einem klaren Kopf im Vordergrund stehen sollte.
  • Ein vielseitiges Aufgabengebiet: Ursprünglich waren die Servicetechniker sowohl für die Behebung von Geräteausfällen als auch für Kundenreklamationen zuständig. Durch gezielte Schulungsmaßnahmen wurden viele dieser Aufgaben im Laufe der Zeit an das Personal in den Filialen übergeben.
  • Mit dem „Spielo-Cup“ wurde ein hochkarätiges Handballturnier im Kreis Minden-Lübbecke ins Leben gerufen.
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