Historie_Spielhalle-70er Jahre

50 Jahre MERKUR CASINO: 1994-2003

Blicke mit uns zurück auf 50 Jahre Freude am Spiel.

ca. 4 Min.
50 Jahre MERKUR CASINO: 1994-2003

Das dritte Jahrzehnt

PG 1994-2003

Nachdem wir mit der MERKUR-SPIELOTHEK in Deutschland neue Maßstäbe gesetzt hatten, war der Schritt ins Ausland nur konsequent. Dass die „MERKUR Sonne“ auch europaweit bekannt wurde, verdanken wir vor allem unseren starken Teams, einem erstklassigen Service, dem einladenden Ambiente und unserem hochwertigen Produktportfolio. Parallel dazu hat sich durch das stetig wachsende Angebot in Deutschland auch die Zusammensetzung unserer Gäste immer vielfältiger gestaltet.MERKUR-SPIELOTHEK neue Maßstäbe in Deutschland gesetzt haben, war es nur logisch, dass wir unser Konzept auch auf das Ausland ausgeweitet haben. Unsere Erfolgsfaktoren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Service, Ambiente und Produkte machten die MERKUR Sonne auch in Europa bekannt.
Durch das immer attraktiver werdende Angebot von MERKUR-SPIELOTHEK in Deutschland ist auch die Gästestruktur vielfältiger geworden.“


Paul Gauselmann, 2015


MERKUR International

Im Zeitraum von 1994 bis 2003 konzentrierte sich das Unternehmen intensiv darauf, seine Präsenz auf den internationalen Märkten kontinuierlich zu steigern.

Lass dich inspirieren: In unserer Bildergalerie findest du verschiedene Eindrücke von Standorten der lachenden MERKUR Sonne in ganz Europa. MERKUR Sonne in Europa an.

Hradec-Kralove-2

1/6 Hradec-Kralove (Tschechien)

Kladno-2

2/6 Kladno (Tschechien)

Liberec

3/6 Liberec (Tschechien)

Pilsen-1

4/6 Pilsen (Tschechien)

Prag-Cerny-Most-1

5/6 Prag Cerny Most (Tschechien)

Rotterdamm-Keerweer-2

6/6 Rotterdamm Keerweer (Niederlande)

Happy Island Casino

Spielstätten und Ambiente

Ab 1994 änderte sich das optische Konzept der Spielstätten: Die Decken wurden in Schwarz gestaltet und schlicht gehalten, ohne abgehängte Elemente. Farblich dominierten graue Muster bei Teppichen und Fliesen, während die Wände in den Tönen Dunkelrot, Dunkelblau, Beige und Grau mit Capafloc- und Sisal-Bespannungen gestaltet wurden.

Bereits 1995 begannen wir, die Bereiche für Unterhaltung und Geldspiel optisch voneinander zu trennen. Während die Geldspielbereiche Namen wie „Monte Carlo Casino“ oder „Happy Island Casino“ trugen, fanden Gäste in den Zonen „Schatzinsel“ oder „Merkur-Spielothek-Games“ ein reines Unterhaltungsangebot.

Mit Konzepten wie „Billy’s Sportsbar“ und „Sunny World“ integrierten wir in einigen Filialen Gastronomiebereiche, um neue Wege zu gehen. So konnten Gäste beispielsweise Sportevents live auf großen Leinwänden verfolgen. Die „Sunny’s Bar“ legte dabei den Grundstein für das heutige Konzept der Casinobar.

Gegen Ende der 90er Jahre wurden neue Gestaltungsthemen wie „Pool Factory“ und „Casino Gold“ eingeführt. Das markante Erscheinungsbild im Außenbereich – der MERKUR-SPIELOTHEK-Schriftzug und die Sonne auf blauem Grund – blieb jedoch unverändert. In den folgenden zehn Jahren wurde das Marketing massiv professionalisiert: Neue Wandschienen für Poster und die ersten Informationsständer im Innen- und Außenbereich sorgten für eine bessere Kundenansprache.

Sunnys-Bar

1/2 Die „Sunny’s Bar“ gilt als der direkte Vorläufer der heutigen „Casino Bar\".Der Vorläufer der heutigen „Casino Bar'': „Sunny's Bar".

Billys-Sportsbar

2/2 Ein wichtiger Bestandteil des gastronomischen Angebots war damals die „Billy’s Sportsbar\".„Billy's Sportsbar" war ein Teil des gastronomischen Angebots.

Mitarbeitende und Service

Die individuelle Kundenberatung gewann zunehmend an Bedeutung. Deshalb wurden im dritten Jahrzehnt gezielte Produktschulungen eingeführt, um die Mitarbeitenden zu qualifizierten Spieleberatern auszubilden. Diese einwöchigen Fortbildungen fanden in Espelkamp statt und schlossen mit einer offiziellen Prüfung ab.

Auch der Service innerhalb der Spielotheken wurde spürbar verbessert. In einigen Filialen wurden Verpflegungsautomaten installiert, während die Filialleiter über ein eigenes Budget für kleine Snacks für die Gäste verfügten. Um ein einheitliches Markenbild zu schaffen, wurde das gesamte Snack- und Getränkeangebot kurz darauf in allen Standorten standardisiert.

Dokumentation: Dekorelemente und Beschilderung (Kopie 2)

1/3 Mit speziellen Dekoelementen und einer klaren Beschilderung, wie hier zu sehen, wird der Gast gezielt in die Filiale geleitet.Dekoelemente und Beschilderungen wie dieses sollen dem Gast den Weg in die Filiale zeigen.

Foto-Fahrsimulatoren

2/3 Ein Blick in die „Sunny World“ in Münster mit ihren damals beliebten Fahrsimulatoren.Fahrsimulatoren in der "Sunny World" in Münster.

Filiale Düren

3/3 Das Netzwerk wächst: Hier sehen wir die Eröffnung einer neuen Filiale in Düren.Neue Filialen werden eröffnet, wie hier in Düren.

SPIELGERÄTE 1994 - 2003

Nach den Punktespielen folgten im dritten Jahrzehnt die „Fungames“, die sogenannte Token (Weiterspielmarken) ausgaben. Während das Unternehmen anfangs auf Zukäufe setzte, entwickelte es bald eigene Systeme, wie beispielsweise den Erfolg „Sekt oder Selters“.

Für sportbegeisterte Gäste boten wir Billardtische an. Da das Interesse riesig war, wurden regelmäßig die „Billard Open“ organisiert – ein Wettbewerb, bei dem sich Gäste aus allen Filialen bis hin zum großen Bundesfinale messen konnten.

Sekt_Selters

1/6 Sekt oder Selters (1998)

Taifun Quick

2/6 Zu Beginn der 2000er Jahre waren vor allem die schnelllebigen Spiele des „Taifun Quick“ (2002) bei den Besuchern extrem gefragt.Anfang der 2000er Jahre stehen die schnellen Spiele des „Taifun Quick“ (2002) bei den Gästen hoch im Kurs.

Preis_Skat_2er

3/6 In den Filialen wurden Preisskat-Turniere veranstaltet, bei denen die punktbesten Spieler attraktive Geldpreise gewinnen konnten.In den Filialen können Gäste an einem Preisskat-Turnier teilnehmen, die Punktbesten dürfen sich über Bargeldgewinne freuen.

Happy Touch

4/6 1998 kam der „Happy Touch“ auf den Markt. Als erstes computerbasiertes System bot er eine Mischung aus Geschicklichkeit, Strategie und Gesellschaftsspielen, was bei den Gästen sehr gut ankam.1998 wird der „Happy Touch“ auf den Markt gebracht, der erstmalig auf Computer-Basis läuft. Dieses Angebot aus Geschicklichkeits-, Strategie- und Gesellschaftsspielen kommt bei den Gästen gut an.

Trendy Compact-2

5/6 Im Jahr 2001 folgte mit „Trendy“ der Nachfolger des Happy Touch. Das Gerät überzeugte durch eine modernere Software und ein ergonomisch optimiertes Gehäuse.2001 wird der „Happy Touch“-Nachfolger „Trendy“ auf den Markt gebracht. Das neue Unterhaltungsspielgerät wartet unter anderem mit einer verbesserten Software und einem ergonomischen Gehäuse auf.

Trendy2er

6/6 Das erste Trendy-Turnier in Kassel im Jahr 2002 lief zunächst noch lokal; kurz darauf ermöglichte die „Trendy World“ die Vernetzung der Geräte über weite Distanzen.Das erste Trendy-Turnier in Kassel im Jahr 2002 findet noch ohne Vernetzung der Geräte statt, kurz danach wird diese über die „Trendy World“ ermöglicht.

Wussten Sie schon?

  • 1994 wurde der „100 Prozent Club“ ins Leben gerufen, um die Filialleiter der erfolgreichsten Standorte besonders zu ehren.
  • Zum 60. Geburtstag von Paul Gauselmann im Jahr 1994 machte die Stadt Espelkamp eine besondere Geste: Der Abschnitt der Eichendorffstraße, an dem die Gauselmann AG (heute merkur-official.de AG) ansässig war, wurde in „Merkur-Allee“ umbenannt.
  • Mitte der 90er Jahre wurden Karaoke-Studios in die Spielstätten integriert. So konnten Gäste ihren Gesang testen und ihre Aufnahmen gegen eine Gebühr auf CD mitnehmen.
  • Für ein optimales Raumklima wurden gegen Ende der 90er Jahre verstärkt Klimaanlagen installiert, die schnell zur Standardausstattung jeder Filiale wurden.
  • Zu Beginn der 2000er Jahre wurde die Personalsuche modernisiert und auf Online-Portale ausgeweitet.
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